Katholische Gemeinde Zu den Hl. Zwölf Aposteln in Berlin-Zehlendorf  


 

Kirchenmusik in der Pfarrei

Zu den Hl. Zwölf Aposteln

 

 

Aktuelle Termine der Kirchenmusik

 

Heiligabend

24.12.2011

21.30 Uhr

Feierliche Chormusik zur Einstimmung auf die Christmesse

Zwölf Apostel

2. Weihnachtsfeiertag

26.12.2011

11.00 Uhr

C-Dur-Messe („Krönungsmesse“) von W. A. Mozart (KV 317)

Zwölf Apostel

Sonntag

08.01.2012

11.00 Uhr

Lateinisches Hochamt mit Choralschola

Zwölf Apostel

Sonntag

08.01.2011

17.00 Uhr

Konzert zum Abschluss der Weihnachtszeit

St. Michael

Sonntag

15.01.2012

11.00 Uhr

Familiengottesdienst mit MICHAEL’S FRIENDS und Kinder-Singgruppe

St. Michael

Sonntag

29.01.2012

11.00 Uhr

MICHAEL’S FRIENDS singen die „Deutsche Messe“ von F. Schubert

Zwölf Apostel

Sonntag

19.02.2012

 9.00 Uhr

Familiengottesdienst mit MICHAEL’S FRIENDS und Kinder-Singgruppe

St. Michael

Sonntag

26.02.2012

11.00 Uhr

Pfarrgottesdienst mit Kirchenchor

Zwölf Apostel

Sonntag

18.03.2012

 9.00 Uhr

Familiengottesdienst mit MICHAEL’S FRIENDS und Kinder-Singgruppe

St. Michael

 

 

 

MICHAEL’S FRIENDS

 

Schwerpunkte

Die Chorarbeit steht bei Michael`s Friends im Zeichen moderner und klassischer Kirchenmusik. Unsere Schwerpunkte sind, neue geistliche Lieder in das Liedgut der Gemeinde einzubringen und die Gottesdienste mit  Kindern verstärkt mit einer Kinder-Singgruppe musikalisch zu gestalten. Im Zeichen der Ökumene sind wir dankbar auch 2011 Gottesdienste unserer evangelischen Nachbargemeinden, wie den Parkgottesdienst der Baptisten in Wannsee,  musikalisch mitgestalten zu dürfen.

 

Ereignisse

Bei der Chorfahrt  2011 ging es gemeinsam mit Familien, Freunden,Kind und Kegel nach Freiberg in Sachsen. In Seiffen, dem schönsten Ort im Erzgebirge besuchten wir das berühmte Spielzeugmuseum. In der „Silberstadt“ Freiberg standen bei strahlendem Wetter der Besuch von Schloss Freudenstein mit der „Terra mineralia“, der weltgrößten privaten Mineraliensammlung und die „Einfahrt“ in das Silberbergwerk „Reiche Zeche“ auf dem Programm. Zum Abschluss haben wir mit viel Applaus den Familiengottesdienst in der Kath. Kirche St. Johannis in Freiberg musikalisch umrahmt.

 

Das besondere Erlebnis für Michael`s Friends  war die musikalische Mitgestaltung der „Papstmesse“ am 22. September 2011 im Olympiastadion in Berlin.  Herr Ludwig, Referat Kirchenmusik Erzbistum Berlin, hatte die großartige Idee einen „Bistumschor“ mit über 600 Sängerinnen und Sängern aus den katholischen Pfarrgemeinden zu entwickeln. Unser gemeinsames Singen zum Lobe Gottes in dieser prachtvollen Atmosphäre des Olympiastadiums beim Jahrtausendereignis des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Deutschland bleibt für uns unvergessen.

Am 13. November 2011 freuen wir uns, darauf in St. Michael gemeinsam mit der Gemeinde die „Deutsche Messe“ zu singen. Dieses geistliche Musikwerk wurde 1826 mit dem Originaltitel: „Gesänge zur Feier des heiligen Opfers der Messe“, von dem Komponisten  Franz Schubert geschaffen. Die verwendete Landessprache war für die Bet- und Singmessee namensgebend. Die freie, assoziative und romantisierende Übertragung und Interpretation des liturgischen Textes erntete anfänglich Ablehnung. Große Popularität erlangte sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Deutsche Messe ist im kirchlichen Alltag verbreitet und auch Bestandteil mehrerer Regionalanhänge des Gotteslobes.

Rückblicke 

Michael`s Friends engagierte sich 2009  mit dem „Freie –Wahl-Song“ im Rahmen der Pro-Reli-Aktion. Gemeinsam mit der Ev. Gemeinde in Berlin Schöneberg unterstützte der Chor musikalisch die Pro-Reli-Veranstaltungsreihe "Politikerkanzel" mit den Bundestagsabgeord-neten Andrea Nahles, Mechthild Rawert und Eberhard Diepgen.

2010 führte Michael`s Friends die bekannte Gen-Rosso-Messe in den Gemeinden ein. Im Berliner Wallfahrtsort „Maria Frieden“  gestaltete der Chor mit den klassischen Liedern aus Lourdes- dem weltweit größten katholischen Wallfahrtsort - die Wallfahrtsmessen am 2.9. und 4.11.2010. Für und mit vielen  kleinen und großen Patienten haben wir im Advent im Behring-Krankenhaus  gesungen.

Unser Engagement im ökumenischen Bereich setzten wir 2010 bei der Rogate Initiative in der Ev. Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg fort. Gemeinsam mit der Notfallseelsorge und Krisenintervention Berlin werden wir die Veranstaltung „ Breit aus die Flügel beide“ - Sommerabschied und Herbstsegen am 18. November 2010 um 19.30 Uhr unterstützen.

Ausblicke 2012

- Unser 10 –Jähriges Jubiläum!

- Moderne Geistliche Lieder von Laubach 

- Die Chorfahrt 2012 nach Erfurt mit dem Besuch von Weimar und der Wartburg.

 

Zum Chor Michael`s  Friends


Michael`s Friends wurde 2002 gegründet. Gefördert wird der Chor durch die Freunde der kath. Kirche St. Michael in Wannsee e.V.  Ziel der Chorarbeit ist die Unterstützung der kirchenmusikalischen Arbeit in der Pfarrgemeinde Zu den Hl. Zwölf Aposteln. Im Mittelpunkt der Chorarbeit steht die musikalische Mitgestaltung von Kinder-, Jugend- und Gemeindegottesdiensten. Der Chor entstand in der kath. Gemeinde St. Michael, Berlin-Wannsee aus einer Jugendband, die Neues Geistliches Liedgut und klassische Kirchenlieder einbrachte.

Der Chor singt drei-bis vierstimmig. Die rund 15 Sängerinnen und Sänger werden bei klassischen Messen von dem Berliner Organisten Thorsten Rathenau begleitet. Bei modernen Messen mit Neuen Geistlichen Liedern, Gospels und Spirituals umrahmen Keyboard, Gitarre und Percussion.

Lust am Mitsingen?
Jeder ist herzlich eingeladen,  mitzusingen oder sich mit einem Instrument einzubringen.

Die Proben finden jeweils um 19.30 Uhr donnerstags im Gemeindehaus St. Michael, Hohenzollernstrasse 28 in  14109 Berlin-Wannsee,  statt.

Informationen:
Dr. Michaela Schmitz, mail: ms2312@gmx.de,  Handy: 0171 2613876

 Dr. Michaela Schmitz

 

 

 

Kinder-Singgruppe

 

Probt neue geistliche Kinderlieder samstags um 14.00 Uhr im Gemeindehaus St. Michael.

Info: Dr. Michaela Schmitz, Tel.: 0171-2613876

 

 

Kirchenchor geht alle an!

Stellen Sie sich einmal vor, die Gemeinde hätte keinen Kirchenchor mehr! „Macht nichts“ sagen vielleicht die einen. „Sehr schade!“ sagen vielleicht andere und denken an die vielen Gottesdienste und Konzerte, die der Chor in den letzten Jahren in unserer Gemeinde gestaltet hat.

Wie komme ich darauf?  Die Antwort ist ganz einfach: Auch die Mitglieder des Kirchenchores werden älter (das Durchschnittsalter liegt schon über 60). Nachdem wir in den letzten Jahren so wunderschöne Aufführungen (Cäcilienmesse von Gounod, diverse Konzerte zum Abschluss der Weihnachtszeit) erlebt haben, ist es hoffentlich nicht nur mein Wunsch, dass wir auch in Zukunft einen leistungsfähigen Kirchenchor haben, der mit großer Begeisterung bei der Sache ist.

Was können Sie tun?

Nicht jeder fühlt sich zum Singen berufen. Fast jeder von Ihnen könnte es aber bei uns im Chor lernen! Wenn nicht Sie selbst zum Chor kommen wollen oder können, so bitte ich Sie alle, Andere auf unseren Kirchenchor aufmerksam zu machen. Für jeden Interessierten stehe ich gerne als Ansprechpartner zur Verfügung!

Noch etwas: unser Kirchenchor ist auch etwas für Jugendliche und junge Erwachsene! Das klingt unglaublich, ist aber wahr! Denn menschlich nette Umgebung ist etwas für jeden. Und dass junge Menschen auch einmal etwas anderes außer klassischer Chorliteratur singen wollen, weiß der Chorleiter und wird bei der Auswahl der Chorstücke auch darauf eingehen.

Ich möchte alle ermutigen, sich in unserem Kirchenchor auszuprobieren und bestenfalls mit Spaß und Freude dabeizubleiben.

Andreas Müller, Kirchenmusiker

 

Johannes-Passion von Heinrich Schütz am Karfreitag

Im Zentrum der Liturgie am Karfreitag steht die Leidensgeschichte Jesu. Mit der  Johannes-Passion von Heinrich Schütz  bringt unser Kirchenchor ein klanglich sehr schönes und musikalisch anspruchsvolles Werk zur Aufführung, das sehr gut die Stimmung des Karfreitags ausdrückt.

Ich möchte Sie einladen, sich von dieser Musik berühren zu lassen und auch die anderen Gesänge des Karfreitages auf sich wirken zu lassen.

Dem Kirchenchor sei an dieser Stelle schon jetzt für den Fleiß beim Proben gedankt!

Andreas Müller, Kirchenmusiker

 

Kirchenchor und Choralschola - Rückblicke und Ausblicke

 

Im vergangenen Jahr haben der Chor und die Schola unter der Leitung von Kirchenmusiker Andreas Müller zahlreiche  Gottesdienste musikalisch gestaltet. Der Höhepunkt war ohne Frage die Aufführung der „Caecilienmesse“ von Gounod mit großem Orchester im Sommer 2010, aber auch die Darbietung der „Spatzenmesse“ von W.A. Mozart am zweiten Weihnachtsfeiertag und das weihnachtliche Abschlusskonzert Anfang Januar waren musikalische Leckerbissen!

Für das neue Jahr planen sowohl der Chor als auch die Schola die Gestaltung von diversen Gottesdiensten zu  Ostern und Pfingsten und auch an anderen Feiertagen. Natürlich wird auch- wie jedes Jahr- eine übungsintensive Chorfahrt, diesmal im August in die Nähe von Osnabrück, stattfinden.

Wir wollen die Gelegenheit nutzen und allen, die sich aktiv in den beiden Gruppen beteiligen, von Herzen für die Arbeit im letzten Jahr danken.

Dem Chorleiter Herrn Müller sei besonderer Beifall gespendet! Neben seinem Engagement in unserer Gemeinde ist er im letzten Sommer wieder in das Berufsleben zurückgekehrt und schaffte es trotz des erheblich größeren Zeitaufwandes, den Chor und die Schola bei Laune und guter Qualität zu halten. Wer von Ihnen, liebe Gemeindemitglieder, Freude am Singen in netter Gemeinschaft hat, kann gern montags um 19.45 Uhr bzw. mittwochs um 20.00 Uhr „reinschnuppern“ und mitmachen, bitte melden Sie sich einfach bei Herrn Müller unter 30 83 94 81 oder kirchenmusik@hl-12-apostel.de !

Andrea Klose

 

Aufführung Cäcilienmesse am 3. Juli 2010

 

 

Als mich unser Kirchenmusiker Andreas Müller im Juni des letzten Jahres erstmals auf das Chorprojekt „Cäcilienmesse“ ansprach, zuckte ich zunächst zusammen. Die Cäcilienmesse ist das bekannteste kirchenmusikalische Werk von Charles Gounod. Sie ragt aus seinen übrigen Messvertonungen durch ihre ausgesprochen üppige Orchesterbegleitung hervor, während die meisten anderen Messvertonungen Gounods neben den Sängern höchstens eine Orgel benötigen. Als Gemeindemitglied fragte ich mich, ob dieses Chorprojekt unseren Kirchenchor musikalisch eventuell überfordern würde, als Mitglied des Kirchenvorstands bereitete mir vor allem diese „üppige Orchesterbegleitung“ Sorgen, wohl wissend, welche Kosten allein bei unseren festlichen Weihnachtskonzerten anfallen.

Meine Bedenken konnte unser Kirchenmusiker überzeugend ausräumen. Zum einen hielt er den Chor durch die jahrelangen Übungen für hinreichend geeignet, darüber hinaus war geplant, dieses Chorkonzert gemeinsam mit einem Teil des Chores der katholischen Kirchengemeinde St. Matthias aus Schöneberg aufzuführen. Hinsichtlich der Kostenfrage erbat sich Herr Müller lediglich die Zustimmung des Kirchen­vorstands, im Namen des Kirchenchors Spenden zu akquirieren.

So wurde seit dem Herbst des letzen Jahres intensiv für eine möglichst erfolgreiche Aufführung gearbeitet. Dank des persönlichen Engagements einiger Chormitglieder konnten einige außerplanmäßige Spenden gewonnen werden, und alle Pro­jektbeteiligten machten sich mit Feuereifer ans Werk. Besondere Anerkennung verdient, dass die Proben zusätzlich zu den sonstigen kirchenmusikalischen Aktivitäten stattfanden. Bis zur Aufführung fanden wöchentliche Chorproben, in den letzten vierzehn Tagen vor der Aufführung – mitunter auch am Wochenende – mehrere Sonderproben, davon eine mit Orchester statt.

Kurz vor dem Aufführungstermin stellten sich auf einmal Fragen ganz anderer Art:

Der Sommer lief hinsichtlich der Temperaturen zur Hochform auf, darüber hinaus spielte Deutschland genau an diesem Nachmittag im Viertelfinale der Fußball-WM. Würde es da überhaupt - auch trotz freien Eintritts - genug Zuhörer geben?

Alle Bedenken erwiesen sich als hinfällig. Die deutschen Fußballer spielten im wahrsten Sinne des Wortes mit, so dass selbst die Konzertbeteiligten rechtzeitig zum Einsingen kamen. Und zahlreiche Zuhörer erschienen pünktlich zum Beginn des Konzertes! Gleich mit der Ouvertüre des Orchesters entfaltete sich ein Rausch für die Ohren, dessen Genuss durch das Kyrie des Chores noch gesteigert wurde. Beim stimmgewaltigen Gloria und den nachfolgenden Stücken verspürten viele Zuhörer eine Gänsehaut. Ein minutenlanger Beifall zum Ende des Konzertes war der Dank für einen unvergesslichen Abschluss eines wunderschönen Sommertages, erfreulich war auch die Summe von über 1000 Euro, die im Anschluss gespendet wurden. Im Namen aller Zuhörer sei noch einmal Herrn Müller und allen beteiligten Orchester- und Chormitgliedern Dank und Anerkennung für diese hervorragende Konzertleistung ausge­sprochen!

Andreas Klose

 

 

 

Kirchenchor  von "Zwölf Apostel"

 

 

 


Den Kirchenchor unserer Gemeinde gibt es schon seit 1952, also 56 Jahre.  Schon so lange treffen sich in unserer Gemeinde regelmäßig Menschen, um zur größeren Ehre Gottes Musik zu machen.  

Im Laufe eines Kirchenjahres tritt der Kirchenchor unserer Gemeinde derzeit 10- bis 12-mal in Erscheinung. Seine Aufgabe besteht dann zunächst einmal darin, zur feierlichen Gestaltung eines Gottesdienstes beizutragen, wie z. B. an Weihnachten (mit Solisten und Orchester) und Ostern, bei  den Erstkommunionfeiern der Gemeinde sowie den Patronatsfesten.

Neben den regelmäßig wiederkehrenden Terminen in der eigenen Kirche, wirkt der Chor aber auch bei anderen Veranstaltungen mit. So wurde in diesem Jahr z.B. das Pontifikalamt in der St. Hedwigs-Kathedrale zum 100 jährigen Bestehen des Kreuzbundes sowie zum wiederholten Mal Festhochämter in St. Bonifatius, Berlin-Kreuzberg musikalisch gestaltet.

 

Neben der Gestaltung von Gottesdiensten ist der Chor aber auch konzertant tätig. Im Rahmen seiner Konzerte bringt der Kirchenchor anspruchsvolle geistliche a-capella-Chorliteratur von Palestrina bis Rheinberger zu Gehör, die dem Zuhörer die Schönheit und Vielfalt der geistlichen Chorliteratur in Ansätzen erschließt.

 

Die Fülle der genannten Ereignisse macht deutlich, die anfangs erwähnten vier bis sechs Auftritte in der eigenen Kirche reichen nicht aus, die Aktivitäten des Chores genau zu beschreiben. Wie ist aber dies alles zu bewältigen?

Zwei Antworten sind hier zu geben: 1. durch regelmäßige Proben und 2. durch den guten Willen der Chormitglieder. Beide Voraussetzungen sind bei unserem Kirchenchor gegeben. Der Chor trifft sich jeden Montag um 19.45 Uhr im Apostelsaal, um die vorgesehenen Stücke zu proben. Dabei werden natürlich zunächst die richtigen Töne eingeübt. Wie lange man dafür braucht, hängt natürlich vom Schwierigkeitsgrad des jeweiligen Stückes ab. Hier ist zum ersten Mal der gute Wille des Chores gefragt. Wenn die Phase des Tönelernens vorbei ist, muß noch an weiteren musikalischen Details des Stückes gearbeitet werden, wie etwa Tempo, Lautstärkenunterschiede oder der Beziehung von Text und Musik. An dieser Stelle der Probenarbeit erfährt der Chorsänger viel über die musikalischen Zusammenhänge eines Stückes, was ihm beim Singen eine wichtige Hilfe ist.

Genauso wichtig wie die Probe ist für den Chor natürlich auch das gesellige Beisammensein, das inzwischen regelmäßig stattfindet: einmal im Monat sitzen wir noch in gemütlicher Runde im Pfarrsaal zusammen.

 

Zur guten Chortradition gehören inzwischen auch die Chorfahrten.

Das besondere dieser Fahrten ist die harmonische Stimmung, die konzentrierte Proben, schöne Ausflüge und eine geselliges Beisammensein am Abend ermöglicht. Auch die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten, wie etwa 2007 in der vollbesetzten Basilika Vierzehnheiligen  in Franken, hat ihren festen Platz.

 

Wenn man an allen Aktivitäten des Chores teilnehmen möchte, drängt sich natürlich besonders eine Frage auf: wie soll ich denn das alles terminlich schaffen? An dieser Stelle ist zum zweiten Mal der gute Wille des Chorsängers gefragt. Natürlich hat jeder seine Verpflichtungen, sowohl beruflich als auch privat. Es wird daher kaum jemand in der Lage sein, jeden Termin wahrzunehmen. Übers Jahr gesehen kommt es darauf an, so oft es geht, die Termine des Chores wahrzunehmen. Wichtig zu erwähnen ist noch, daß man keine musikalischen Vorkenntnisse für den Kirchenchor braucht (es handelt sich schließlich um einen Laienchor), sondern lediglich viel Spaß an der Musik und der Geselligkeit. Schauen Sie doch einfach montags um 19.45 Uhr im Apostelsaal vorbei. Für Auskünfte stehe ich Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung (Tel. (030) 30 83 94 81).


Andreas Müller, Chorleiter

 



Die Choralschola der kath. Kirchengemeinde Zu den Heiligen Zwölf Aposteln

gestaltete am 02.11.1986 in der eigenen Kirche erstmalig einen Gottesdienst. Heute singt die Choralschola in der Regel an jedem zweiten Sonntag im Monat.

Nachdem unsere Schola in den letzten Jahren in relativ gleichbeibender Besetzung geprobt hat (z. Zt. jeden Mittwoch 20.00 Uhr), haben wir sowohl in der Stimmangleichung als auch im Umgang mit der Notation gemeinsame Erfahrungen gesammelt.

Auch auf den Reisen der Choralschola werden regelmäßig Gottesdienste gestaltet, wie z. B. in der Kathedrale von Görlitz.

Neben den liturgischen Diensten gestaltet die Choralschola inzwischen regelmäßig eigene Konzerte. Auch im Ausland war die Choralschola bereits konzertant tätig (1998 im Dom zu Meran und 2002 in Cassino).

Außerdem wirkte die Choralschola im Jahr 2000 auch bei der Berliner Erstaufführung von Dieter Schnebels “Magnificat“ und im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages 2004 bei einer Veranstaltung der Guardini-Stiftung mit.

Regelmäßig wird die Choralschola für Gastauftritte angefragt, wie etwa im Juli 2007 in der spanischen Botschaft oder 2008 im Rahmen der Konzertreihe zur 80-jährigen Weihe der Türme der Trinitatis-Kirche in Neuruppin.

Seit 2004 singen auch Frauenstimmen in der Choralschola mit.

Zurzeit gehören der Schola an: Sibylle Auer, Stefan Böttcher, Clemens Braun, Angelika Gerber, Stephan Eisleb, Gaetano Foti, Mathilde Keßler, Konrad Pawlowski, Josef Sacha.

 

 

 

Über den gregorianischen Choral

 

In der Regel an jedem zweiten Sonntag im Monat ein lateinisches Choralamt gesungen. Das diese Art von Gesang überhaupt noch gepflegt wird, muß gerade in der heutigen Zeit als nicht mehr selbstverständlich bezeichnet werden. Denn auch in Berlin ist diese Art von Gesangsgruppen immer seltener zu finden. Umso bemerkenswerter ist es, daß sich auch in unserer Gemeinde eine Gruppe zusammengefunden hat, um sich mit dieser Musik zu beschäftigen.

Beim gregorianischen Choral handelt es sich um einstimmige Gesänge aus der Zeit des 4.-11 Jahrhunderts, die an bestimmten Stellen der Liturgie gesungen wurden, so z.B. zum Einzug (Introitus), zur Gabenbereitung (Offertorium) oder zum Kommuniongang (Communio). Die Bezeichnung gregorianischer Choral geht auf Papst Gregor den Großen zurück, der eine erste Sammlung die sog. Propriumsgesänge veranlasste. In seiner Entstehungszeit wurden diese Gesänge durch mündliche Überlieferung in den Klöstern weitergegeben. Erste Notizen beschrieben für den Sänger nur den Melodieverlauf (also etwa Abwärts- oder Aufwärtsbewegung der Melodie), nicht aber die Melodie selbst. Die Aufzeichnungen werden Neumen genannt. Ihre Erforschung ist bis in die heutige Zeit nicht abgeschlossen. Später wurden dann mit Hilfe der sog. Quadratnoten auch der Melodieverlauf dokumentiert. Dies allerdings innerhalb von vier Notenlinien (für uns gewohnt sind wohl doch eher fünf) und mit anderen Notenschlüsseln (Nicht Violin- oder Bass-Schlüssel, sondern do- oder fa- Schlüssel).

Damit sind die größten Schwierigkeiten beim Umgang mit dem gregorianischen Choral benannt:
1. Einstimmigkeit: wenn man zu fünft oder sechst die gleiche Melodie singen soll, so ist das nicht besonders schwierig. Schwierig wird es, wenn es so klingen soll, als wenn nur einer singt. Dafür müssen alle zu jeder Zeit des Stückes absolut das gleiche tun: gemeinsam atmen, gleiche Vokalfärbung gleiche Lautstärke etc. Je nach Größe der Gruppe kann dies ein langwieriger Prozess sein. Umso größer ist die Begeisterung bei den Sängern, wenn diese Angleichung hörbar wird.
2.  Notation der Stücke: es bedarf einer gewissen Übung, sich in der Notation zurechtzufinden. Wenn die Choralschola singt, wird ein großer Teil der musikalischen Interpretation anhand der Neumen erarbeitet. Dies setzt natürlich den genauen Melodieverlauf anhand der Quadratnotation voraus.

Nachdem unsere Schola in den letzten Jahren in relativ gleichbeibender Besetzung geprobt hat (z. Zt. jeden Mittwoch 20.00 Uhr in der Kirche), haben wir sowohl in der Stimmangleichung als auch im Umgang mit der Notation gemeinsame Erfahrungen gesammelt. Dies hat es uns ermöglicht, neben dem schon erwähnten Dienst an jedem zweiten Sonntag im Monat, im vergangenen Jahr in unserer Kirche und im vergangene Jahr in Neuruppin Konzerte zu veranstalten.

 

Andreas Müller, Kirchenmusiker


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                                              Letzte Aktualisierung am  30.10.2011